Das Geheimnis des heiligen Geistes


Was ist heiliger Geist?

Viele Christen ist dieser Begriff kaum in der Aussage menschlich verständlich.

Wir kennen vielleicht die Aussage: Wie nah ist uns Gott? Gott ist so nah, wie unser Gebet!

Er hat uns die Antwort vermittelt. Er sagte zu seinen Jüngern: „Und ich will den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Tröster geben, dass er bei euch sei ewiglich: den Geist der Wahrheit, welchen die Welt nicht kann empfangen, denn sie sieht ihn nicht und kennt ihn nicht.
Ihr aber kennt ihn, wenn er bei euch bleibt und er in euch sein wird..
Aber der Tröster, der heilige Geist, welchen mein Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch erinnern alles des, was ich euch gesagt habe.“(Johannes 14,16,17,26)

Jesus Christus kündigte seinen Stellvertreter an: den „Heiligen Geist. „Tröster“ klingt etwas sentimental; wörtlich übersetzt heißt es „Anwalt, Beistand“.

Haben wir manchmal nicht das Gefühl, wir brauchen diesen Beistand im Leben und diesen Tröster in unserer Not.
Das war damals eine Ankündigung und hat heute noch seine Antwort in der Erneuerung eines Christen. Er lässt seine Nachfolger nicht allein; er gibt Ihnen einen Anwalt zur Seite, der vom Vater kommt. Das ist eine Gnade, eine geschenkte Gnade von jesus Christus.

Was ist heiliger Geist?

Der Heilige Geist ist Gott selbst, genauer: die dritte Person der Gottheit. Die Christenheit bekennt sich zu dem „dreieinigen Gott“ und spricht von der Dreieinigkeit Gottes Gott, der Vater (1.Person der Gottheit),Gott, der Sohn (2.Person der Gottheit), und Gott, der Heilige Geist (3. Person der Gottheit).
Drei Personen und doch nur ein Gott – das fordert zum Widerspruch heraus, aber Gottes Wort bezeugt es so Es gibt Geheimnisse (Das Geheimniss eines Glaubens), die wir nicht ergründen können- aber wir sollten sie Gott zubilligen!
Gottes Geist ist nicht nur ein geistiger Einfluss, wie er etwa von bedeutenden Persönlichkeiten oder einer Zeitepoche ausgeht.
Heiliger Geist ist auch nicht nur Kraft, er ist Person.(siehe auch Johannes 14,Johannes 16,3 -15)
Der Heilige Geist lehrt, erinnert, leitet, redet und verkündigt. So kann man nur von einer Person sprechen. Gott ist kein Mensch, sein Geheimnis ist vom Verstand nicht zu erfassen.
Zu begreifen ist also die Natur des heiligen Geistes nicht, aber wir können seine Kraft erfahren, eine übernatürliche göttliche Kraft, die Christus seinen Nachfolgern zugesagt hat, mehr noch -durch den Heiligen Geist kommt Gott selbst in unsere Welt.
In Johannes 14,17
Er bleibt bei euch und wird in euch sein.

Es fällt oft schwer, zu glauben ohne zu sehen; die Zweifel zerren am Willen und der Alltag lässt zu wenig Zeit/Raum zur Besinnlichkeit, zum Beten und zum Lesen von Gottes Wort.

Wie oft sagten mir sehr kranke Menschen “Wenn ich den Glauben nicht hätte, wäre meine Kraft bald zu Ende, mein Leben weiter zu führen. Sehen wir hier einen Schlüssel der inneren Kraft, die wir uns nicht erklären können?
Alles was nicht erklärbar ist, wird oft abgelehnt!

Nun, die sieben Gaben des Heiligen Geistes sind schon im Alten Testament vom Propheten Jesaja voraus gesagt.
Aus dem baumstumpf Isais wächst ein reis hervor Der Geist des Herrn lässt sich auf ihm nieder: der Geist der Weisheit und der Einsicht, der Geist des Rates und der Stärke, der Geist der Erkenntnis und der Gottesfurcht.“ (Jes. 11,12)

Auffallend, diese Prophezeiung, vor dem Eintreffen des Heiligen Geistes, nach der Himmelfahrt Jesus Christus im NT.

1. Weisheit:Weisheit im biblischen Sinne bedeutet nicht Anhäufung von Wissen, sondern die Fähigkeit, Gottes Willen zu erkennen und den Glauben mit dem herzen aufzunehmen, das heißt den Glauben nicht nur zu bekennen, sondern auch zu tun.

2. Einsicht:Einsicht bedeutet, den Glauben immer tiefer zu erkennen und die Fähigkeit,Gut und Böse unterscheiden zu können.

3. Rat:Wie oft sind wir ratlos. Um Klarheit in den Alltagsentscheidungen zu bekommen, müssen wir uns für das Rechte, das Gute zu entscheiden.
Wie oft will der Mensch das Gute tun und versagt im Bösen! Es geht darum ,Gottes Willen für das eigene leben zu erkennen und darum zu beten; es geht um bereitschaft, guten rat anzunehmen (durch die Heilige Schrift, die Bibel; den vorbildlichen Menschen, das eigene Gewissen zu erkennen) und zu geben (Durch unser Reden und Handeln).
Das Handeln und Reden (der gerechte Mensch) ist eine menschliche Verantwortung, in der Gemeinschaft mit allen Menschen! (siehe auch Inklusion im Ehrenamt und im menschlichen, sozialen Kontakt)

4. StärkeDie Gabe der Stärke hilft, den Glauben auch unter Spott oder Verfolgung durch Entschlusskraft, Mut, Standhaftigkeit und Handeln nach Gottes Willen zu leben.
Wir brauchen diese innere, schöpferische Kraft in der Krise eines Lebens. Jeder mensch erlebt früher oder später eine Krise und dafür braucht er Kraft und oft die Unterstützung eines Menschen. Wir brauchen dieses Bodenpersonal Gottes (Pfarrer, Seelsorger, gute, gerechte Freundin oder Freund o a.).
Denn Gott wirkt in den Schwachen, das ist seine Verheißung und gilt auch als Losung im Jahr 2012. Gott kennt diese Furcht eines jeden einzelnen Menschen!
„Fürchte dich nicht, denn ich bin bei Dir. Meine Entscheidung für dich steht fest, ich helfe Dir (Jesaja 41,10)

5. ErkenntnisErkenntnis (auch Gabe des Wissens) befähigt uns, weltliches Wissen zu erforschen und Antworten zu finden auf die Fragen: woher, wohin, wozu, warum, weil wir wissen, das Gott uns kennt und um unser leben weiß Er blickt in das Herz eines Menschen und erkennt seine Absicht, ob gut oder schlecht.

6. FrömmigkeitFrömmigkeit bedeutet: das eigene Leben mit Gott gestalten durch Gebet, Heilige Messe, Buße und das Engagement für die Kirche. Frömmigkeit meint, aus dem Vertrauen auf Gott den Alltag leben. Respekt vor dem Glauben und den Umgang mit christlichen Menschen zu besitzen. Eine aufgesteckte (Künstliche) Frömmigkeit spricht das Herz von Gott nicht an, es stößt ihn ab. Er kennt das Gedankengut eines Menschen.

7. GottesfurchtIst nicht das Gegenteil von Gottesliebe, sondern von Gottlosigkeit! Der Gott der Bibel ist ein liebender Gott, aber auch der allmächtige, heilige Gott, vor dem wir Ehrfurcht haben. Achtung vor Gott, innere Freude und die spürbare Liebe lassen einen Gott des Schreckens nicht zu.
Er beweißt uns tägliche seine Liebe und er sucht den Menschen, damit hat ein liebender Gott, der auch eifersüchtig ist, diese Ehrfurcht verdient.

Ihr präventologischer Berater