Was heißt Tulpe?

1. Herbstakademie des Forum Seniorenarbeit NRW

Was hat eine Tulpe gemeinsam mit der KDA

Antwort:

T
ransparenz für das Unmögliche zu aktivieren. Ein lebenslanges Lernen für Partizipieren im Ehrenamt.

Autor Willi Löhr
Geschäftsführer von www.Fensterzumleben.de.

Die Herbstakademie wurde uns für 2013 versprochen. Also setzen wir die Aussaat eines Samens fort.
Der Bauer weiß aus Erfahrung, das Säen nicht alles ist. Die Saat muss gedünkt, gegossen und umgepflanzt werden. Es kommt dann die Halmphase und die Fruchtphase am Schluss. Bevor wir Ernten, werden von uns Geduld und Gelassenheit erwartet. Manchmal brauchen wir auch Mut, wenn der Regen(wenig Regen, weniger Geld) und Sturm (viel Kritik und hohe Erwartungen) aufkommen, um neue Entscheidungen als Herausforderung anzunehmen
Das KDA fünfzig Jahre alt ist, zeigt uns die feste Beständigkeit.Aber es kommen Fragen auf.

Wie wollen wir 2030 auf dem, Hintergrund einer völlig anderen Bevölkerungsstruktur leben?
Wie stellen wir uns das Miteinander der Generationen und Kulturen im 21. Jahrhundert vor?
Wir wollen keinen Generationenkrieg, sondern eine soziale Gemeinschaft!
Wir wollen die Jungen, die Familien, die Senioren im ländlichen Raum als kreative Gemeinschaft sehen!
Wie wollen wir in den Städten, die soziale Stadt, die gesunde Stadt das erreichen?
Wie wollen wir alle, an einer gemeinsamen Zukunft arbeiten? Dazu brauchen wir ständige Impulse, neue Akteure und viele, viele Mitstreiter. Wir brauchen Sie.

Wir müssen nicht nur die Köpfe drehen, sondern auch die Ärmel hochkrempeln.

Die Kernthemen sind:

Partizipation und freiwilliges Engagement(das neue Ehrenamt fördern und erkennen
Wohnen, Nachbarschaften und das Miteinander fördern (mobiler Wohnberater -gemeinsame Wohnprojekte erkennen und gestalten)
Sicherheit im Wohnen, gute Nachbarschaft und Tipps von der Polizei (Seniorsicherheitsberater)
Bildung und Kultur fördern (Lebenslanges lernen - Ressourcen und Potentiale entdecken und entwickeln)
Solidarität der Generationen (Partizipieren in den Mehrgenerationshäusern und in den Häusern der Familien)
Pflege (Vorsorge zu treffen, Lösungen in der Betreuung finden und die Herausforderungen der Zukunft erkennen)
Armut (Altersarmut, Einsamkeit und Resignation im sozialen System verhindern "das gute Leben im Alter", sondern neue Lebenssituationen zu entwickeln und als gemeinschaftliche Aufgabe für die Zukunft zu sehen).

Die 1. Herbstakademie hat die Botschaft ausgesendet und wir dürfen mit diesen Werkzeugen arbeiten gehen.
Bitte, die Werbung nicht vergessen, wir brauchen Sie!
Wir wollen bei der 9. Herbstakademie 2020 über 1000 Seniorenvertreter (Jugendvertreter auch)sehen und wenn es ein Paar mehr sind, wir beklagen uns nicht.

Ein kleiner Artikel von Willi Löhr

Aus der Sicht eines Seniortrainers, was auch das KDA als Focus für die Zukunft betrachtet.

Da bin ich fest überzeugt und Daniel kennt meine Gestaltung der konsequenten Umsetzung

Mit altem Wissen Zukunft gestalten.

Wir brauchen es!

"Die heutigen Probleme hängen direkt mit den Fehlern von Gestern zusammen.

Um das Problem an der Wurzel zu lösen, muss das Land neu "verwurzelt" werden. Anstatt auf jedes Problem isoliert und ohne Verständnis für die Zusammenhänge zu regieren, brauchen wir Lösungen, die gefragt sind, die jeder versteht und umsetzen kann.

Was nutzen uns manchmal zehn Jahre in sozialen Kompetenzen zu studieren und zahlreiche Bücher zu schreiben, aber in der Praxis nicht umgesetzt werden. Der Mensch, der dreißig bis vierzig Jahren mit sozialen Kompetenzen gearbeitet hat, kennt oft diese Kraft der praktischen Umsetzung. Das Natürliche im Menschen ist, zu kooperieren. und die Grundbedürfnisse sind Selbstversorgung, Schutz und Liebe, Teilhabe und Partizipation, Identität und Kreativität, Muße und Freiheit. Ein ökonomisches System wirkt sich immer auf das System der menschlichen Grundbedürfnisse aus. Man muss es also so entwickeln, dass man sie richtig und harmonisch befriedigen kann. Und das kann man bloß im menschlichen Maß machen. Dazu fehlt uns oft ein neuer Mut, mehr Gelassenheit und die Zuversicht, die kleine Gemeinschaft, werden die sozialen Projekten umsetzen können. Und es hat zehn Jahre geklappt. Wenn wir noch lernen, den "Anderen" ernst zu nehmen und zu schätzen- denn wer weiß schon, wo die Reise des Einzelnen hingeht- sind diese Entwicklungen möglich! Die Herausforderungen der Zukunft sind, Fehler machen zu dürfen und diese krummen Kurven wieder in die Mitte zu bringen. Es gibt keinen vollkommenen Menschen!

Im Leben wird nicht das Anfangen belohnt, sondern das Durchhalten.

Bei diesem Durchhalten sind viele schöne, gute Projekte entstanden. Wir haben als seniorTrainer die Pflicht, diese Nachhaltigkeit in Generationen zu erhalten und neu zu gestalten. Das kann man auch zu Hause machen, in der Gemeinschaft, in der kleinen Gesellschaft.
Der Aufwand hat sich in den zehn Jahren gelohnt, er darf weiter gefördert werden. Ein Dank geht an die Akteure, die guten Ausbilder, die Referenten mit viel Geduld und natürlich, die Menschlichkeit, die wir in dieser Arbeit erlebt und entdeckt haben. Es lohnt sich, am Ball zu bleiben! Der "Einzelne" ist wichtig in einer Familiengemeinschaft, besonders wenn er geliebt wird. In einer EFI-Kompetenz ist die Gemeinschaft, die Gruppe von Bedeutung, ein soziales Netzwerk für "Andere", sogar ein Hoffnungsträger für Außenseiter in der Gesellschaft Dann sind Ausbilder ,Akteure und Teilnehmende in einer wertvollen Gemeinschaft. Hier brauchen wir einen "Menschen" nicht zu suchen, er ist vor "Ort." Die "ZUKUNFT" braucht gravierende, durchgreifende Veränderungen, sonst gehen Werte verloren, die im menschlichen Ursprung verloren gegangen sind.

Wo die Nachrichten von Katastrophen nur noch drei Tage in den Medien halten, sollte unsere Arbeit noch ein Jahrzehnt im Gespräch bleiben und den jüngeren Akteuren dann Platz machen. Mit dem Zitat verbindet sich auch das eigene Glück: Man hat nur an so viel Freude und Glück Anspruch, als man selbst gewährt.

Wie viel Freude können wir uns heute noch genehmigen oder zulassen? Aber Erfahrungswissen hat Kompetenz, schöpfen wir weiter aus dieser Quelle. Denn Mitfreude und das Glück waren die Mitläufer unserer Arbeit. Danke, für die Quelle des Entstehens.

Hier ist mit der 1 Herbstakademie in Köln, eine Quelle entstanden und aus einer Quelle ist so mancher Fluss entstanden.
Wir haben von Motivation gesprochen, wir haben diese Motivation in Gang gesetzt und eine Ernte steht in Aussicht.
Auf ein freudiges Wiedersehen 2013

Autor Willi Löhr