Ein gelassenes Herz ist des Leibes Leben!

Buchbestellung Gelassenheit finden
von Herma Brandenburger
ISBN -3-7918-1830-9
Quellverlag Stuttgart 1995

Ein gelassenes Herz ist des Leibes Leben!

Es hat lange gedauert, bis sich meine Erkenntnisse nach zwanzig Jahren plötzlich herein brach, dass wir Leibe und Seele gleichermaßen Aufmerksamkeit schenken müssen, wenn es um das Wohl eines Patienten geht. Oft ahnt es der Patient selber, verdrängt es aber in seinem unteren Eisberg des Unterbewusstseins.

Wer schont schon gleichzeitig Leib und Seele. Leibschonung bedeutet gleichzeitig gesundheitliche Verantwortung und Pflege des Körpers.
Unsere Seele erkennen, heißt in die Tiefe des „Ich“ zu gehen und sich den Verletzungen seines Lebens zu begegnen.In Sprüche 14, 30
Wer gelassen und ausgeglichen ist, lebt gesund. Der Eifersüchtige wird von seinen Gefühlen innerlich zerfressen!
Hier begegnen wir einem negativen Teil unserer Seele „Eifersucht“, wer kann hier von Gelassenheit sprechen, wenn in Beziehungen diese Eifersucht uns nach unten zieht.
Ja, sie zerstört und baut die Problemspirale noch höher! Wie weit gehen Menschen in dieser Problemspirale?
Geisterfahrt, Suizid gefährdet, Zerstörerische Gedanken für eine ganze Familie, dass Liebste nehmen oder sogar sein eigenes Leben zerstören/vernichten?

Es lässt sich nicht von der Schulmedizin mehr verleugnen, dass man die Seele des Menschen in Augenschein nehmen muss, wenn der Körper krank ist! Symptom bekannt, Ursache liegt versteckt im Inneren eines Menschen. Oft nicht bewusst, das Eifersucht, Ärger und niedriger Selbstwert oft Krankheitssymptome entwickeln!

Siehe auch Vortrag “Unnötig krank, nein danke!“

Oft sind es fehlende Zeit eines Mediziners, dass psychosomatische Beschwerden nicht erkannt werden, weil der Patient seine körperlichen Beschwerden therapieren lässt und nicht die Ursachen einer seelischen Belastung.

Schamgefühl und seine Verletzlichkeit wird nicht offen gezeigt, der Patient verdrängt und kommt damit nicht in den Heilungsprozess seiner Erkrankung!Oft haben wir Dauermedikamente als Langzeittherapie!

Die Dauer der Behandlung belasten nicht nur Familien, sondern auch den Patienten selber.
Eine Heilung ist nicht in Sicht weil die ganze Sichtweite des Menschen sich im unteren Eisberg einer Seele befinden!
Ohne diese Erkenntnis ist eine Heilung, eine Selbstheilung unmöglich. Oft haben die Patienten mir erzählt: „Wenn ich mein Egoismus und meine Selbstsucht erkannt habe und in einem Gebet vor Gott vorgetragen habe, spürte ich eine Linderung meiner Beschwerden.
Meine Heilung geschieht durch Erkenntnis und dem „Ändern des Blickwinkels“ und einer gesunden Wahrnehmung zum Leben, zu meinem Leben!

Im Wallfahrtsort Barweiler wo ich meine Jugend verbrachte, war ich oft über die Tafeln in der Kirche erstaunt. Die Menschen bedankten sich über die Gesundung ihrer Erkrankung. Oft waren dies Menschen unterwegs mit Ihren schweren Erkrankungen und besuchten die Wallfahrtskirche im tiefen Gebet. Als Jugendlicher hatte ich zu dieser Zeit noch keine verstärkte Aufmerksamkeit der Heilung im Vertrauen auf Gott und im Glaube des echten Christen.
Auch die Unterschiede eines Christen nach dem Evangelium und eines Christen der irgendeinen Gott kannte, waren mir damals vollkommen unbekannt. Die Bezeichnung: Gott ist Liebe und der „Glaube“ vieler Menschen, bedeutete für mich:

„Es muss ein wahrer Christ sein!“

Doch ich bin in die Tiefe der Antworten und Fragen hinein gegangen und war völlig erstaunt über die verfälschte Wahrheit eines echten christlichen Glaubens. Mit dem Namen “Jesus Christus“ und der „Kreuzigung von Jesus Christus“ konnten nur 30 % der Christen umgehen. Bei anderen Christen erlebte ich nur Achsel zucken und kaum eine klare Antwort, eher eine Resignation der sprachlosen Worte!

Glaube, Bergpredigt und die Erlösung durch die Kreuzigung mit der Auferstehung zeigten mir erhebliche Defizite eines echten Glaubens. Man zählte die guten Werke zu einem guten Glauben und nahm die Gnade „Jesus Christus, die geschenkte Gnade nicht in den Focus eines festen Glaubens. Der Name „Jesus Christus“ und die Bedeutung waren für Christen eine leere Leinwand. Null, die Antwort!

Damit ist ein gelassenes Herz, ein menschliches Herz aus dem fehlenden Glauben heraus auch nicht gelassen, sondern mit erheblicher Unsicherheit belastet.

Die Kirche tut sich hier in verschiedenen Bereichen sehr schwer und verunsichert den Christen oft mit unsicheren Antworten.
Wir weichen heute ab, aus dieser Wahrheit der „Guten Botschaft“ und sind für den Glauben oft mit Angst und mit Unsicherheiten so stark belastet, dass wir weder Ehrfurcht, Freude und Leidenschaft dem christlichen Glauben mit Echtheit begegnen. Wir sind verunsichert und der Widersacher Gottes reibt sich die Hände!?

Mit dem Wort „ Buße“ tun wir uns so schwer, dass wir angstvoll in die Zukunft blicken, anstatt zu begreifen, Buße bedeutet nur eine Umkehr einzuleiten, die uns die Tragbarkeit eines christlichen Lebens zeigen will.
Menschliches Leben ist immer Abhängigkeit zur Welt, die uns weder Glaube noch Hoffnung schenken kann Es ist ein Irrtum zu meinen, unsere Seele wird gesund, wenn der Körper Heilung erfährt.

Auch die Seele braucht Reinigung und Ordnung, soll das Leben in seiner Gesamtheit als befriedigend und sinnvoll erkannt werden. Wer das leugnet, verspricht sich vielleicht von einem Rezept über Psychopharmaka mehr davon, selbst etwas für seine Seele zu tun, um zum Beispiel wieder schlafen oder ohne Panikanfälle sein Tagwerk verrichten zu können.
Medikamente sind Übergangslösung und man sollte froh sein, einem ganzheitlichen Arzt zu begegnen. (siehe auch biblische Heilkunde)

Dem Körper muten wir nicht annähernd so viel zu, wie unserer Seele. Unsere Seelenhygiene ist oft verkümmert und die Innenwelt zerstört.

Heute wird alles angesehen, angehört und oft fehlt eine Trennung zwischen wichtig oder unwichtig, es gelingt uns nicht mehr und unser Unterbewusstsein speichert das „Negative und das „Positive“. Unsere Seele kann es nicht mehr filtern, verarbeiten und reagiert oft mit körperlichen Beschwerden! Der Körper sucht seinen Ausgleich! Nur wo findet der Körper diesen Ausgleich?
Es macht aus dem Menschen oft hilflose und unsichere Menschen mit körperlichen Krankheitssymptomen und einer gestörten Seele. Es fehlt ein Anker und kann auf Dauer mit Psychopharmaka nicht mehr reguliert werden.
Damit wird es schon schwer “Einen guten Tag zu wünschen, wenn die Seele schreit!“

Eine saubere Innenwelt garantiert Ruhe und Gelassenheit des Herzens:“ Selig sind, die reinen Herzens sind, denn sie werden Gott schauen“, sagte Jesus zu seinen Zuhörern.

Wir schauen nicht mehr und verlieren so die Dimension des „Wahrnehmens“ die auch durch die Seele geht und nicht nur durch den Kopf. Der Umgang der Menschen verlangt in der postmodernen Zeit mehr Wahrnehmung, Menschlichkeit und Sinn eines gelebten Lebens! Oft kennen wir nur Dauerstress. Keine Zeit. keine Zeit, ich will leben?!

Siehe auch Vortrag Burnout, Rituale und Achtsamkeit!

Jesus Christus kannte die Behutsamkeit, das Wohlwollen und das Verständnis des ganzen Menschen. Es gelangt heute nicht mehr bis zum Nachbarn unsere Menschlichkeit, weil unsere Alltagsbelastungen in einer “unfreien Welt“ uns massiv einengen!

Nur die Wahrheit wird uns freimachen, kennen wir im Joh. 8,32, doch davon sind wir weit entfernt.
Finanzkrise, Eurokrise, Rentenunsicherheit, Gesundheitskrisen, Lebenskrisen, Beziehungskrisen u. a…..sind oft auf Lügen aufgebaut und stehen täglich vor dem Zusammenbruch des Lügengebäudes.

Steigende Altersarmut 12 %, massive Brüche in der europäischen Jugendarbeitslosigkeit 35% und eine enorme Schuldenbelastungen der Staaten in Billionenhöhe werden den nachfolgenden Generationen vererbt.

Der Lebenskampf einer versteckten Armut wird nicht gesehen und bedeutet gleichzeitig ein Sinken der sozialen Gerechtigkeit.

Wie kann unser Herz gelassen sein? Wer ändert die Rahmenbedingungen in einer unsicheren Zukunft!
Wir befinden uns in der Wüste und suchen in Zukunft den Brunnen, der uns das Wasser des Lebens spendet. Wo ist die Quelle?
Suchet danach, damit das Herz gelassen wird!

Soziale Veränderungen ist eine soziale, gesunde Gemeinschaft und kann sich nur verändern, wenn der Einzelne in die Selbstverantwortung und Mitverantwortung sich offen stellt und in Zukunft mit gestaltet!

Ihr präventologischer Berater Willi Löhr
Februar 2013