Endet eine fundamentale Trägheit....

Endet eine fundamentale Trägheit, eine Passivität von Gesellschaftsform in der Zivilgesellschaft, durch einen neuen Umbruch bis 2020?
Brauchen wir eine neue Aktivität durch eine menschliche Ermunterung?

Zitat von Wernher von Braun in einer Rede vor Schüler 1975:

Ich glaube sicherlich das eine, dass keiner von euch Schülern sich heute wirklich die Welt vorstellen kann, in der er selbst den größten Teil seines Lebens verbringen wird, dass vieles Wissen schnell veraltet, dass wir alle so schnell laufen müssen, wie wir überhaupt noch können, bloß um im Leben nicht zurückzufallen und zumindest an der Stelle bleiben, wo wir bereits sind.
Lernen ist künftig ein nie mehr endender Teil unseres Daseins.
an
Wenn wir aufhören zu lernen, dann sind wir wirklich alt.
Dann – und nur dann – haben wir unsere Brauchbarkeit für das Leben verloren, gleichgültig, ob wir dann zwanzig oder neunzig Jahre alt sind.
“ Wernher von Braun

Die Zukunft der Zivilgesellschaft wird in generationsübergreifenden Maßnahmen von Zwanzigjährigen oder auch von Achtzigjährigen geprägt. Die Jugend will Sinn im Leben erkennen und das Alter soll bunt bleiben. Das ist Zukunft und verlangt neue Denkprozesse im Lebenswandel miteinander. Auch in zukünftigen MGH
Keiner kann gewinnen, ohne zu beginnen! Wenn du den Mut aufbringst, etwas anzufangen, das du für richtig hältst, hast du schon aufgehört, ein Versager zu sein. Wir haben in den letzten Jahrzehnten den Blick für das Wesentliche verloren, weil wir uns im Zeitgeist angepasst haben! Die Vergötterung des Materialismus hat seine Grenzen erreicht
Denn Menschen, die ihre Vorsorge im Leben in allen Dingen gesichert haben, sind in Zukunft ihrer Vorsorge nicht mehr sicher!

Nutzen wir die Gelegenheiten! Auch in einer Krise sind Änderungen möglich! In jeder Krise steckt ein Neuanfang und wird uns weiterleiten zum Aufbruch!
Übernehmen wir eine neue Verantwortung für eine neue Generationenentwicklung.
Denken wir einmal nach, wie viele innerlich an Leeres in ihrem Umkreis haben, Menschen, die durch keine Gefühlsregung mehr zu treffen sind, die geistig dahindämmern, die wie blind und taub sind gegen ihren Nächsten, gegen die Nöte unserer Zeit, ja gegen die eigenen Bedürfnisse. An ein Lebensalter ist das nicht gebunden.
Ich kenne Zwanzigjährige, die selig und geistig gestorben sind; ich kenne Achtzigjährige, deren Seele wächst und blüht und trotz der körperlichen Schwäche immer wacher, immer hellhöriger wird( auch und gerade selbst dann, wenn die Seh-rund Hörfähigkeit bereits mächtig nachlässt).
Wir brauchen diese "Neuen Alten", es nützen uns keine gefüllten Mehrgeneratioenshäuser mit Jugendlichen(Wir müssen noch auf eine Geburtenexplosion warten), wenn nicht das vorhandene Potenzial mit den Ressourcen aktiv wird! In den Kirchengemeinden wird Frühstücksrunde und Kaffeerunde nicht mehr ausreichen, sondern das Miteinander aller Kirchenvertreter in der Partizipation (siehe Ehrenamtordner, Partizipieren Stufe 1 – 10) der Zukunft. Es gibt nicht zwei Tische -Katholisch oder evangelisch, sondern nur ein Tisch.
Christliche Selbstverantwortung und eine aktive, gesunde, soziale Kompetenz für alle Kirchenvertreter, für ein gesundes Gemeinwohl. Gott wird dankbar sein!

Autor Willi Löhr
November 2013