Denkanstösse

Rauchmelder

Rauchmelder: für Montage und Wartung kein Dienstleister vorgeschrieben
Haustürangebote ignorieren
 
 
(VZ-RLP / 27.8.2012) Die Installation von Rauchmeldern in Privatwohnungen ist zwar seit Juli in Rheinland-Pfalz Pflicht, die Montage oder Wartung muss aber nicht durch eine Firma erfolgen, darauf weist die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz aufgrund aktueller Anfragen hin. Jeder Eigentümer kann Rauchmelder entweder selbst montieren und regelmäßig warten oder einen Dienst seiner Wahl beauftragen. Meist bieten auch die Heizkostenableser einen solchen Service an.
 
In Mietshäusern und Wohnanlagen mit Eigentümergemeinschaften vergeben die Hausverwaltungen entsprechende Aufträge häufig an Ablesedienste oder andere Firmen. Liegt kein solcher Auftrag vor, müssen Installateure oder Kontrolleure nicht ins Haus bzw. die Wohnung gelassen werden. Aushänge im Haus oder Haustürangebote können ignoriert werden.
 
Zur eigenen Sicherheit und um den Versicherungsschutz nicht zu gefährden, müssen Rauchmelder regelmäßig gewartet werden. Die Verbraucherzentrale rät, mindestens einmal jährlich zu prüfen, ob die Raucheintrittsöffnungen frei sind und der Rauchmelder äußerlich unversehrt ist. Begutachtet werden sollte außerdem, ob der Melder noch vorschriftsmäßig angebracht ist und er im Brandfall leicht von Rauchschwaden erreicht werden kann oder ob inzwischen Einrichtungsgegenstände im Weg stehen. Zu prüfen ist außerdem, ob der ausgelöste Alarm laut genug ist. Wer die Wartung selbst durchführt, sollte jede Prüfung und Wartung aus versicherungsrechtlichen Gründen schriftlich festhalten und auch das Haltbarkeitsdatum der Batterie notieren.
 
Informationen rund um das Thema Rauchmelderpflicht enthält ein Faltblatt der Verbraucherzentrale. Es kann kostenlos in den örtlichen Beratungsstellen und Stützpunkten der Verbraucherzentrale abgeholt oder gegen 55 Cent in Briefmarken bei der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz, Versand, Postfach 41 07 in 55031 Mainz bestellt werden. Im Internet kann das Faltblatt unter www.vz-rlp.de auch herunter geladen werden.
 
Fragen rund um das Thema Rauchmelder beantwortet die Verbraucherzentrale auch telefonisch dienstags von 14 bis 18 Uhr unter 01805 60 75 60 20 (0,14 Euro aus dem Netz der Deutschen Telekom, max. 0,42 Euro aus den Mobilfunknetzen).
VZ-RLP
Ihr Seniorensicherheitsberater  Willi Löhr

Kreditkartenverifizierung

BKA: Warnung vor angeblicher Kreditkartenverifizierung durch das Bundesministerium des Innern

Wiesbaden (ots) - Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und das Bundeskriminalamt (BKA) warnen vor derzeit im Umlauf befindlichen E-Mails mit dem Betreff "Verifizierung ihrer Kreditkarte". Die Empfänger werden aufgefordert, einen in der E-Mail enthaltenen Internet-Link mit der Bezeichnung "VeriSign"
anzuklicken. Auf der sich dann öffnenden Webseite sollen Kreditkartendaten eingegeben werden, um diese angeblich auf ihre Sicherheit überprüfen zu lassen. Diese E-Mails sind mit "Bundesamt des Innern" unterzeichnet.

Das BSI und das BKA warnen:

Das Bundesministerium des Innern ist nicht Urheber dieser E-Mails!
Es handelt sich hierbei um einen Versuch, Ihre persönlichen Kreditkarteninformationen rechtswidrig auszuspähen.

Sollten Sie eine derartige E-Mail erhalten, klicken Sie auf keinen Fall auf den darin angegebenen Internet-Link, sondern löschen Sie diese umgehend.

Internetkriminelle nutzen regelmäßig solche so genannten Phishing-E-Mails, um Daten wie Kreditkarteninformationen oder PIN- und TAN-Nummern abzufragen und anschließend missbräuchlich einzusetzen. Dazu fälschen sie die Absenderangaben und hoffen auf ein sorgloses Verhalten der Empfänger.

Weitere Informationen zum Thema Phishing und zu den Schutzmaßnahmen erhalten Sie auf den Internetseiten des BSI und des BKA