Das Eisbergmodell eines Menschen?!

Freuds Theorie des Bewusstseins



Freud beobachtete seine Patienten und nahm an, dass menschliches Handeln in täglichen Situationen nur zu einem kleinen Anteil bewusst bestimmt wird. Dies widersprach der bisherigen Auffassung, nach der Verhalten nur auf bewusstes Denken und rationales Handeln zurückführen sei. Freud teilte hierzu die Psyche in seinem Strukturmodell der Psyche in drei Instanzen auf und vertrat die Auffassung, dass die bewussten Anteile des Ichs (Realitätsprinzip) lediglich darüber entscheiden, welche Anteile des Es (des Lustprinzips) und des Über-Ich (des Moralitätsprinzips) in der als wirklich erlebten Wahrnehmungswelt realisierbar seien. Somit weist er auf die überstarke Bedeutung des Unbewussten für das menschliche Handeln hin und ergänzt diese um die Bereiche der verborgenen Subjektivität (Persönlichkeit, Gefühle, Konflikte).

Freud, der die im Unbewussten liegenden Ängste, verdrängten Konflikte, traumatischen Erlebnisse, Triebe und Instinkte unterschiedlich stark verdrängt sah, war zudem der Auffassung, dass diese Prägungen von früheren Entwicklungsphasen abhängig seien und die nächsten Entwicklungsphasen beeinträchtige. Er nahm an, diese Vorgänge stünden unter dem Einfluss von Es und Über-Ich und seien nur kurzfristig bewusst, ehe sie wieder in das Unbewusste hinabsinken.

Um diese Wahrnehmungen wieder bewusst zu machen, müssten die Zensur durch das Ich überwunden werden, und so genannte Abwehrmechanismen müssten von dem Individuum verstanden werden, damit ein Einblick in die unbewussten Konflikte stattfinden kann. Dieser Vorgang sei entscheidend von der Dynamik der vielschichtigen Instanzen in der Psyche abhängig. Im Allgemeinen gelänge es dem gesunden Ich jedoch, im prinzipiellen Kampf zwischen Es und Über-Ich eine Schiedsrichterrolle zu übernehmen und bei einem auftretenden Konflikt einen Kompromiss auszuhandeln, der nicht selten zu der Ausprägung eines Symptoms führt. Zugleich hänge es jedoch von den Erfahrungen des Einzelnen ab, welche Dynamik sich im Rahmen dieser Beeinflussung entfalte. Schon in einem früheren Modell der Psyche, in dem er bewusste, vorbewusste und unbewusste Inhalte unterschied, spiegelt sich dieses Denken wider. Hier unterscheidet Freud die Persönlichkeitsbereiche nicht in ihrer Funktion, sondern in ihrer Möglichkeit, dem Individuum bewusst zu werden. Der größte Teil der Inhalte der Psyche ist dabei im Vorbewussten und im Unbewussten verankert. Nur ein geringer Teil der Inhalte ist dem Menschen gleichzeitig bewusst. Das Eisbergmodell dient als veranschaulichende Analogie für die Verhältnisse.

Es ist nicht eindeutig geklärt, wer diesem Schichtungsmodell Freuds als erstes das Bild eines Eisberges zugeschrieben hat. Allerdings wurde später von verschiedenen Autoren seinem Begriff des sog. Ich, also den bewussten Bereichen der Persönlichkeit der kleinere, sichtbare Teil eines fiktiven Eisberges über der Wasseroberfläche zugewiesen und den unbewussten Bereichen, also dem, was Freud Es und Über-Ich nannte, der größere, unter Wasser verborgene Anteil. (Ruch/Zimbardo 1974. S. 367).

 

Eisbergmodell nach Freud, von Ruch und Zimbardo

Damit ist uns nicht bewusst, was wir oft dem Leben verschließen. Es erinnert mich an drei Zitate, die mehr Bewusstsein verlangen, eben zu verstehen und in die Tiefe zu gehen. In der Tiefe zur Seele wird auch die Göttlichkeit (Funke Gottes) erkennbar.
Wenn wir es zulassen, auf Veränderung positiv zu reagieren, anstatt „negative Umstände zu erzeugen. Tatsache: „Nur Umstände werden sich zu 80 % nicht erfüllen.“
Der Mensch ist eben einfach strukturiert und stellt sich gerne selbst ins Abseits, durch Veränderung die er nicht annehmen will.

Leo Tolstoi hat einmal gesagt:
„Der Mensch geht eher zugrunde, als dass er bereit ist,
seine Gewohnheiten zu ändern."

Wer geht schon gern in den Keller seines Bewusstseins! Mut, Selbstwert und Glaube sind die Schlüssel in seinem „ES“ hinein zu gehen.

Zum Nachdenken der drei Zitate

Der Herr spendet dort Segen,wo er leere Gefäße findet. Thomas von Kempen

Wir dürfen es erkennen, dass innere Leere keinen Frieden finden lässt!

Die Liebe will nichts von dem anderen, sie will alles für den Anderen. Dietrich BonhoeferWir senden in der Liebe immer unseren Egoismus voraus, ich will geliebt werden und das muss erfüllt werden.. Was für eine selbstsüchtige Liebe, unvollkommene Liebe und unerfüllte Liebe!

Führung durch Gott ist keine Behördenlaufbahn, bei der jede einzelne Stufe festgelegt ist, sondern kann Überraschung und Abenteuer bedeuten. Gerhard Rempe! Wir kennen die Rückfrage bei Nebenwirkungen von Medikamente an den Arzt und an den Apotheker. Handbuch Medikamente. Vom Arzt verordnet - für Sie bewertet [Gebundene Ausgabe, Stifung Warentest]

Was halten sie vom Handbuch der Bibel, die gute Botschaft. Wie oft wird das Handbuch der Medikamente/Nebenwirkungen gelesen und wie oft wird die Bibel gelesen. Beides wird nicht immer gern gelesen,steht für 7 Milliarden Menschen offen.
Besser die Nebenwirkungen nicht lesen, es könnte Reaktionen/Konsequenzen hervorrufen!
Beides ist für uns sehr aufwendig zu lesen und ohne es zu lesen, müssen wir auch die Nebenwirkungen in Kauf nehmen.

Die „Gute Botschaft zu lesen kann Überraschung und ein Abenteuer bedeuten. Was hindert uns daran beides zu lesen?

Wollen wir ein Eisbergmodell oderwollen wir den ganzen Eisberg sehen? Ich wünsche Ihnen Motivation, Freude und natürlich den Erfolg.
Ich will nicht als Schablone sterben, sondern auch mein Selbst erkennen und als Unikat enden. Vielleicht hat doch unser Leben in Freud und Leid einen Sinn. Lasst uns danach suchen, trotz negativer Einstellung.

Befriedigung des Bedürfnisses ist nur Abhilfe eines Übels, also immer etwas Negatives. Das wahre Vergnügen aber, körperlich und geistig, muss etwas Positives sein. Wilhelm von Humboldt

Eigentlich sollte Positives auch ein gutes Gefühl geben. Nur, es kostet Kraft und Wille, wo ist denn der Anker, der uns das erfüllt?

Wir wünschen Ihnen das Positiv-Erlebnis für 2013
Das Präventionsteam