Meine unzerbrechliche Lebensphilosophie



vom Autor Willi Löhr

Wir hadern in der Vergangenheit und können nicht vergeben.
Wir glauben an eine andere Zukunft, dass alles besser wird.
Vergessen aber die Gegenwart sie zu leben, dass wahre Leben. Das „Jetzt“ darf gelebt werden, das Morgen wird vielleicht nicht mehr erlebt.
Zitat von Willi Löhr


Damit lassen sich alle Gegenwartsdefizite einer fehlenden Wahrnehmung in unserer Zeit zum Fehlen eines bewussten Lebens erklären!

Heute ist mein Tag, dass Morgen wird mir wieder geschenkt.
Für ein echtes Leben, ein zielorientiertes Leben und eine soziale Gesellschaft gehört das „Jetzt“, das „Heute“ und damit lässt sich eine Zukunft in der Gemeinschaft planen, sie zu fördern und neu zu gestalten.
Zitat von Willi Löhr

Siehst Du den Menschen,
siehst Du dein Kind,
siehst Du deine Ruhe,
siehst Du deine Harmonie,
siehst Du deine Zukunft.
Nein,
ich sehe nicht den Menschen,
weil ich mit mir beschäftigt bin.
Nein,
ich sehe nicht mein Kind,
weil ich mit meinen Problemen beschäftigt bin.
Nein,
ich sehe nicht die Ruhe,
weil ich den Berg hinunter laufe,
damit meine Probleme mich nicht einholen.
Nein,
ich sehe nicht meine Harmonie,
weil ich damit beschäftigt bin,
meine Ruhe zu finden.
Nein,
ich sehe nicht meine Zukunft,
weil ich mit mir beschäftigt bin,
meine Ruhe und Harmonie zu suchen.
Seien Sie beruhigt, ich habe die gleichen Fehler begangen,
nun will ich Sie den Menschen vermitteln.
Was heißt „Zielorientiertes Leben“!
Pater Kneipp hat es richtig vermittelt.
Wir müssen das “Ganze“ sehen, das “Ganze“ vom Leben.
Auch wenn Widerstände erkennbar sind.
Willi Löhr, den 10.10.2009

Wir wollen den Menschen in der Gemeinschaft sehen, in seiner Not, in seiner Hoffnung, mit seinen Gaben und seinen Wünschen.
Es ist nicht wenig Zeit, die wir zur Verfügung haben, sondern es ist viel Zeit, die wir nicht nützen.
Situationen im Leben können wir nicht erlernen, wir müssen Sie erfahren und durchleben. Das ist oft der schwierigste Teil im Leben, aber nach der Erfahrung, kommt das Verstehen(Erfahrung zulassen und verarbeiten) und das ist das wahre „Leben“.
Ablehnen heißt in den Gewohnheiten zu bleiben, Annehmen heißt mein eigenes Leben zu entdecken (Siehe Artikel Eisbergmodell).

Wer andere kennt, ist klug, wer sich selbst kennt, ist weise. Wer andere besiegt, ist stark, wer sich selbst besiegt, ist unbesiegbar. Diese Formulierung lässt sich nur aus der Bibel(Handbuch der guten Botschaft) leben. Wo Liebe und Weisheit zusammen treffen, wird das Leben besiegt, verstanden und geführt. Es lohnt sich.
Damit habe ich nach 57 Jahren begriffen “Zweifeln und Staunen.“
Dein Leben verändert sich in dem Moment, in dem Du eine neue, konkrete und überzeugende Entscheidung triffst.

Für mich ist die Entscheidung den Anker des Lebens in Gott zu erkennen und findet den Ausdruck In Psalm 23“ der gute Hirte“ und Psalm 46,2 – 3 seinen Ausdruck.





Gott ist unsere Zuflucht (Sinn des Lebens)und unsere Stärke, der uns in Zeiten der Not hilft. Deshalb fürchten wir uns nicht, auch wenn die Erde bebt und die Berge ins Meer stürzen. Psalm 46, 2-3

In 40 Jahren medizinischer Tätigkeit im Kontakt mit gesunden und kranken Menschen (Im Umgang mit dem täglichen Tod), gelernt, das sich die Sorgen, Ängste, Sehnsüchte und Hoffnungen oft verstecken. Wer denken kann, muss glauben!



Die postmoderne Zeit hat uns stumm, hilflos und orientierungslos gemacht und führt uns in die Katastrophe des 21. Jahrhunderts.

Wir flüchten uns immer mehr in eine bessere Zukunft???
Wir fragen nicht mehr, wir lassen alles gewähren und hoffen, es wird alles besser!

Meine Antworten zu diesen Gegenwartsdefiziten:





Ein beweisbarer Gott ist kein Gott!

Wir ziehen Ihn damit in die Kategorien menschlichen Denkens. Gott lässt sich nicht von menschlicher Logik festnageln.
Der Glaube an Gott, den Schöpfer(Sein Hinweis: “Das Evangelium, die Bibel entstand in einer Zeit von knapp 1000 Jahren –eine Zeit vor Christus und 200 Jahren nach Christus- und mit zahlreichen Verfassern von verschiedener Herkunft-) bleibt ein persönlicher Glaube. Gott will es so, weil Glaube aus der Freiheit erwachsen muss, sich Gott anzuvertrauen.
Es ist ein Geschenk des Lebens und bleibt eine Gnade.
Wir werden uns nie durch Werke rühmen können, er will es nicht, er wünscht sich die Annahme eines christlichen Glaubens, aus der persönlichen Freiheit heraus. Wollen wir diese Freiheit in einem menschlichen Leben und einen geschenkten Frieden?

Und da hat die Volkskirche mit Ihren Methoden, ein großes Problem der Zeit, der postmodernen Zeit. Eine Anpassung dieser Zeit, bedeutet sich auch persönlich aufzugeben.
Es ist ein Rückschritt vor der Reformationszeit. Wir brauchen einen neuen Umbruch und einen Aufbruch eines Glaubens, den man versteht.
Die zerrissene Seele eines Menschen sucht einen Ort, wo die Gegensätze eins sind.
Man geht verloren, wenn man nicht weiß, wer man ist. Wer bin ich? Woher komme ich? Wohin gehe ich?
Es wird immer eine Frage des Lebens bleiben, wenn wir nicht begreifen, wo der Sinn des Lebens ist.
Nun stelle ich ihnen mein Vorbild der Zeitgeschichte vor! Wer nun meine Internetseite kennt -wenn er bewusst wahr genommen hat- stehe ich zu diesen Gedanken, des persönlichen Glaubens und meines zukünftigen Lebens!



Von guten Mächten wunderbar geborgen

von Dietrich Bonhoeffer

1. Von guten Mächten treu und still umgeben,
behütet und getröstet wunderbar,
so will ich diese Tage mich euch leben
und mit euch gehen in ein neues Jahr.Kehrvers: Von guten Mächten wunderbar geborgen,
erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist bei uns am Abend und am Morgen
und ganz gewiss an jedem neuen Tag.

2. Noch will das alte unsere Herzen quälen,
noch drückt uns böser Tage schwere Last.
Ach Herr, gib unsern aufgeschreckten Seelen
das Heil, für das du uns geschaffen hast.

3. Und reichst du uns den schweren Kelch, den bittern
des Leids, gefüllt bis an den höchsten Rand,
so nehmen wir ihn dankbar ohne Zittern
aus deiner guten und geliebten Hand.

4. Doch willst du uns noch einmal Freude schenken
an dieser Welt und ihrer Sonne Glanz,
dann wollen wir des Vergangenen gedenken,
und dann gehört dir unser Leben ganz.

5. Lass warm und hell die Kerzen heute flammen,
die du in unsre Dunkelheit gebracht,
führ, wenn es sein kann, wieder uns zusammen.
Wir wissen es, dein Licht scheint in der Nacht.

6. Wenn sich die Stille nun tief um uns breitet,
so lass uns hören jenen vollen Klang
der Welt, die unsichtbar sich um uns weitet,
all deiner Kinder hohen Lobgesang.



Es ist ein Gebet, geschrieben in einer ausweglosen Situation. (hunderttausend Menschen tragen diese ausweglose Situation täglich mit sich herum -W.L.) Der Theologe Dietrich Bonhoeffer schickt es seiner Verlobten zur Jahreswende 1944/45 aus der Haft. Der Wehrkraftzersetzung beschuldigt, hat ihn die Gestapo festgenommen - wenig später wird er gehängt werden. Der sehr persönliche Text lässt sich kaum von der Situation des Verfassers trennen: er spiegelt die Gefühlslage des Gefangenen ergreifend wider: eine Situation zwischen Hoffen und Bangen, dem Tod, der jeden Tag droht aber auch der Hoffnung, doch noch frei zu kommen. Alle Umstände lassen Bonhoeffer nicht verzweifeln. Je stiller es um ihn wird, desto mehr weiss er sich getragen von den Menschen, die an ihn denken, die für ihn beten; er schöpft aus dem Schatz der Erinnerungen. All dies hilft ihm, die Situation zu ertragen, die Gefängnismauern in Gedanken zu überwinden, die Einsamkeit vergessen zu machen. Bonhoeffer schöpft Kraft aus seinem Glauben, er sucht Halt und Trost im Gebet. Was ihn nicht verzweifeln lässt, ist sein Vertrauen auf "die guten Mächte", die ihm Geborgenheit schenken. Er nennt sie nicht beim Namen, doch es sind seine Engel: Sie geben ihm das Gefühl nicht allein zu stehen - auch nicht in tiefster Nacht und Verzweiflung. Mit jeder Zeile betet Bonhoeffer: welchen Weg er auch gehen muss und was Gott auch für ihn vorsieht, er wird es annehmen. Er vertraut sein Leben Gott an, den er als guten, gnädigen Gott kennt, von dem er sein Leben und seine Lebenszeit empfangen hat.



Gott ist unsere Zuflucht und unsere Stärke, der uns in Zeiten der Not hilft. Deshalb fürchten wir uns nicht, auch wenn die Erde bebt und die Berge ins Meer stürzen. Psalm 46, 2-3



Noch eine wahre Geschichte aus 2011
Erdbeben in Pakistan:

Sahoud, 13 Jahre alt, mit folgender Aussage:
Ich möchte Lehrer werden und mehr lernen, damit ich mein Wissen weiter geben kann für „Andere“. Zu Zeit unterstütze ich meinen Freund K. 12 Jahre, alt, beim Einsturz seiner Schule, hat er seine Schwester verloren, ich gebe Ihm Trost.
Vielleicht ist es Hoffnung zu geben, was auch Erwachsene sich wünschen.

Soud wohnt in einem Zelt mit 7 Personen seit Monaten und hat kaum Wasser und keine Heizung.
Was mir auffällt, er hat das Lachen nicht verloren.( Hoffentlich schaltet sich jetzt kein Psychologe mit einen analytischen Einwand ein)

Wir sagen oft: „Wer bezahlt denn das“? In einem Sozialstaat 2020 mit 18 % Armut in Deutschland, wohl schwierig. Es geht nicht ohne Opfer in der Zukunft (Nachbarschaftshilfe, vermehrt Partizipieren,
Damit erkenne ich die biblische Aussage von






Klagelied 2,19

Steh jede Nacht auf, flehe zu Gott um Hilfe, und schütte ihm dein Herz aus! Heb deine Hände zu ihm empor, und bitte für das Leben deiner Kinder, die an allen Straßenecken verhungern.

Matthäus 19,14

14 Aber Jesus sprach: Lasset die Kinder und wehret ihnen nicht, zu mir zu kommen; denn solchen gehört das Himmelreich.

Sie kennen das Wort Partizipation und sehen.

Auch Sie haben eine unzerbrechliche Lebensphilosophie!
Freude, trotz Sorgen.
Wille, es zu verbessern.
Hoffnung, dass andere Sie begleiten!

Brücke zum Himmel

Für Kinder ist fast alles noch Geschenk:Sie empfangen die Liebe der Eltern und die Zuwendung anderer Menschen.Sie sind offen, ihr Herz ist noch nicht verschlossen.

Sie rechnen noch nicht nach dem Prinzip von Leistung und Gegenleistung.

Vermitteln wir diese Werte unseren Kinder(Viele sind heute sprachlos und kommunikationslos) oder sind wir im Kampf von Arbeitswelt, Alleinerziehende Mütter , Beziehungsbruch der zukünftigen Single und Bewahrung von menschlichen Werte überfordert?

Wehe, wenn wir die jährlichen 100.000 Schwangerschaftsabbrüche als freies Leben bewerten! (Wie viele sind in den nachfolgenden Jahren durch Abbruch mit Schuldgefühle traumatisiert?).

Wehe, wenn wir uns mit dem Leben am Ende mit privaten Unternehmen der Sterbehilfe beschäftigen(Können wir nicht in der Medizin im Palliativbereich mehr Lebenshilfe, -unterstützung vermitteln)?

Wehe, wenn der Mensch sich in der Wissenschaft der P.I.D. als Herrscher und Entscheider über Leben und Tod macht? (
Die Abkürzung PID wird in verschiedenen Zusammenhängen verwendet. In der Alltagssprache ist meistens die Präimplantationsdiagnostik gemeint.)

Wir brauchen Menschen, die uns die richtigen Botschaften versenden und uns das Positive vermitteln.
Eben sehen, wie es tatsächlich sein könnte!

Das wahre, unvollständige Leben.

Freud und Leid werden uns täglich in allen Facetten begegnen und die Welt findet nur Antworten, wenn beide Seiten des Lebens auch menschlich verarbeitet werden können.

Haben wir es verlernt oder nur versteckt. Nun, dann sollte es ins Bewusstsein kommen, es gibt auf dieser Welt diese Menschen, die selbstlosen Menschen, die Altruisten- Daraus wird geschlossen, dass altruistisches Verhalten eine freiwillige Handlung und somit eine freie Entscheidung des Handelnden darstellt.

Siehe Erdbebenhilfe, siehe Umweltschützer, siehe menschliche Nachbarschaftshilfe und zahlreiche, soziale Projekte in der Zukunft im 21. Jahrhundert.

Sind Sie bereit diese Zukunft zu gestalten?

Ohne echte Liebe, wahre Liebe unmöglich zu verarbeiten und ist in einem Eisberg des Lebens im unteren Teil nur erkennbar, wenn wir den Eisberg zum Schmelzen bringen!


Siehe auch Text/Ordner: Verpassen Wohlfahrtsverbände/Kirche den Umbruch und Aufbruch in den alten, menschlichen und christlichen Werten, aus einer Entstehung der Leitsätze Ihrer Visionäre im 19. Jahrhundert?

Autor Willi Löhr