Gutes Leben im Alter, was heißt das?

Aus der Sicht eines angehenden Präventologen für gesundheitliche Prävention und christlicher Glauben (Biblische Heilkunde)!


Handlungen und Aufgaben aus Sicht eines anstehenden Präventologen.

Anerkennung und Wertschätzung des bürgerschaftlichen Engagements von älteren Menschen muss verbessert werden.


Das Volksengagement darf nicht nur aus wirtschaftlichen Interessen bestehen! Ehrenamt ist kein Billiglohntarif, sondern eine soziale, menschliche Aufgabe eines jeden Einzelnen.
Ehrenamt lässt sich nur gestalten, wenn Gesundheit und Ehrenamt in einer Einheit zu verstehen sind. Psychosomatische Krankheiten sind von Jahr zu Jahr in einem negativen Trend. Adipositas, Koronare Herzerkrankungen und Krebserkrankungen sind steigende Volkskrankheiten mit zahlreichen Nebenerkrankungen. Ansteigender Diabetes Mellitus (6 Mill. bis 10 Mill. 2020) reduzieren den Einsatz von menschlicher Kraft und Arbeit, sie werden das Ehrenamt reduzieren.
Die sozialen, gesundheitlichen Umbrüche und Einbrüche werden das gute Leben im Alter reduzieren. Dazu gehören Altersarmut, Arbeitslosengeld II Empfänger, Schuldenabhängigkeiten und fehlende, soziale Kompetenzen im Umgang von Beziehungen in Familien und Gesellschaft.
Diese Abhängigkeiten sind aus materiellem Konsum, menschlicher Unkenntnis und aus Entwicklungen der menschlichen, technischen Abhängigkeiten entstanden. Es sind neue technische Abhängigkeiten, wie Internet-, Spiel- und Habsucht mit dem neuesten Apps oder HD-Fernsehen. Diese Abhängigkeiten der Suchterkrankungen und Krankheitsbilder werden das Ehrenamt reduzieren, es ist die Zeit, die uns nicht mehr zur Verfügung stehen wird.
Soziale Arbeitseinflüsse durch Überstunden in der Arbeitswelt, Lohndumping und Überforderungen in Familien, mit dem Krankheitsbild “Burnout“ werden weitere Einschränkungen im Ehrenamt nach sich ziehen.

Gutes Leben im Alter oder gesundes Ehrenamt, wird sich nur positiv entwickeln, wenn wir den Unterschied zwischen Krankheit und Gesundheit erkennen. Wenn wir im medizinischen Reparatursystem leben, Volkskrankheiten sich nicht verändern, sind gute Operationstechniken (Übergewichtigkeit, Kniebeschwerden, Schönheitswahn u. a.) die einzige Lösung! Wie fatal!
Damit sind wir auf den Weg, unsere Gesellschaft noch unmündiger zu machen. Medizinische Entwicklungen sind zum Wohle der Menschheit und haben einen hohen, sozialen Wert. Der menschliche Wert verliert sich, wenn nur wirtschaftliche Interessen und Profit als Wertmassstab festgelegt werden. Damit macht sich das medizinische Reparatursystem im Finanzsystem abhängig und ist nicht mehr wirtschaftlich, weil die Heilung des Menschen in den Hintergrund tritt.
Wir brauchen in Zukunft keine Wellnessprävention, sondern eine Prävention der sozialen Aufklärung, was kann ich in der Biografie meines Lebens für Körper, Geist und Seele verändern.
Wellness, Körperkultur und ein gutes Bad in Heilkräutern soll nicht verwehrt werden, es gehört zum guten Leben einer Pflege für den Körper und für einen gesunden Geldbeutel.
Gesundheitliche Prävention ist eine neue Selbstverantwortung, eine Wahrnehmung für den Umgang mit chronischen Erkrankungen und eine neue Mitverantwortung für die Gesellschaft.
Prävention ist Kultur, Bildung und Verantwortung, das soziale System zu schonen.
Profitgier und medizinisches Reparatursysteme dürfen lernen, es ist der falsche Weg einer gesunden, wirtschaftlichen Entwicklung. Medizin der Werte und Ethik haben einen anderen Weg!
Wenn wir nur den Focus in der Pflegeversorgung sehen und dabei 18 Millionen fitte, aktive Senioren 2020 in den vorhandenen Ressourcen und präventologischen Entwicklungen nicht einbinden, wird es zu sozialen Einbrüche kommen. 2015 wird das soziale System ins Wanken geraten. Leere Kassen in den Kommunen und Altlasten von Pensionen sind zusätzliche Herausforderungen.
Die Aufklärung der Prävention hat begonnen, auch wenn der demographische Wandel in Politik mit Defiziten nicht umgehen will!
Oft sind es taube Ohren in der Politik oder der eigene Machtkampf sich im Plenum um 10.-Euro Praxisgebühr zu streiten, als Lösungen mit politischer Kompetenz anzubieten! Jeder hält sich für wichtig!

Wir sprechen oft von Wohnen im Alter, gesunde Gemeinde, soziale Dörfer.
Es sind die Umbrüche und die neuen Aufbrüche. Wir wissen, es muss etwas geschehen, aber wer bezahlt das? Wer gestaltet die neuen Reformen?
Reformen sind nur möglich, wenn ein gesundes Fundament steht. Wenn der Bürger die Ausgaben von Gesundheit und Krankheit versteht und an der Umsetzung mit beteiligt ist.
Gesundheit, Ehrenamt und der Glaube(bibl. Heilkunde) ist eine Einheit für eine gesunde Prävention für die Zukunft.
Seit Jahren brauchen wir eine Beratung und Aufklärung zwischen Arzt und Patient.
Heute ist der Allgemeinarzt in seiner medizinischen Arbeit überfordert durch Vorgaben von Politik und Krankenkassen. Diese fehlende Zeit für Untersuchung und Behandlung geht für viele Patienten verloren! Der Verlust der Zeit hat große Nachteile für den Patienten. Information und Aufklärung haben keinen Spielraum mehr, der Patient bleibt in seinen Nöten ALLEIN und resigniert in seiner Krankheit und in seinen Sorgen.

Wir brauchen eine neue Berufsberatung in der medizinischen Aufklärung und der gesundheitlichen Prävention, einen neuen Beruf.
Das goldene Kreuz, der Präventologe, eine sichere Zukunft in der Beratung
und Entwicklung der sozialen Kompetenz in der Gesundheit. Ich bin überzeugt, dass auch die kirchlichen Gemeinden in Deutschland eine gesundheitliche Mentorenausbildung brauchen. In der steigenden Anzahl der Senioren, brauchen wir aktive, fitte Senioren in den Gemeinden, Organisationen, Institutionen und MGH. Die Multiplikatoren (Mentoren) benötigen Förderungen in der gesundheitlichen Aufklärung und der praktischen Weitergabe an Senioren, Familien und Gesellschaft.

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Willi Löhr, den 10.06.2012


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