Mehrgenerationshäuser

Kommentar von Willi Löhr zu neuen Aufgaben einer präventologischen Arbeit in Mehrgenerationshäusern!

Wir wollen die Kinder, die Familien und die Senioren in die Mitte des Lebens bringen!

Dafür müssen wir Konzepte in den Mehrfamilienhäuser entwickeln, die mit dem eigenen Erkennen “Zum Leben“ bestückt sind.

Denn wer zu spät kommt, den straft das Leben!
Die Zeiten der innerlichen Bewegung und die damit verbundenen Chancen im 21. Jahrhundert haben begonnen. Erkennen wir sie und gestalten wir Sie neu:

Der Hilfeschrei einer berufstätigen Mutter:Ich führe zwei Werktage an einem einzigen Tag:
Meine Arbeit außer Haus bei meinem Arbeitgeber und die Arbeit, mich um die Kinder zu kümmern, wenn ich nach Hause komme. Essen muss gekocht werden, Hausaufgaben überwacht, der Haushalt muss erledigt werden, Einkäufe sind da noch nicht eingerechnet. Ich würde liebend gern mehr Zeit haben, um mich auf die Kinder zu konzentrieren, ohne ihnen ständig sagen zu müssen “Erzähl es mir später, wir sind in Eile“. Ich habe das Gefühl, ständig zu rennen und niemals Zeit für irgendwas zu haben.
Ich brenne aus! Burnout lässt grüßen!

Zeit für die Anderen?
Zeit, ist die Lebenszeit, die wir geschenkt bekommen haben.
Sogar Zeit, uns auf den eigenen Tod zu besinnen, denn weltliches Leben ist nicht zeitlos, sondern begrenzt!
Nutzen wir Sie?

Die Zeit, die die Menschen auf die berufliche Arbeit verwenden, wird immer kürzer. Sie bekommen immer mehr freie Zeit, mehr Urlaub, langes Wochenende.
Aber wenn wir uns umschauen, der Mensch hat keine Zeit. Keine Zeit zu leben.
Er baut Zeitschienen ein, die ihm keine Zeit lassen, zu leben.
Leben heißt, anzuhalten, durchatmen und genießen.
Keine Zeit für den Anderen, Zeit für mein Eheleben, Zeit für meine Kinder, Zeit für meinen Freiraum! (siehe Zeitvortrag-Alle Zeit der Welt!)
So geht in der Zeit vieles verloren:
Zuwendung für seinen Nächsten.Zuverlässigkeit in Freundschaften. Zuversicht für unsere Zukunft.Zivilcourage für ein Miteinander. Zusage, ich bin dein Freund, deine Freundin. Zukunft gestalten für die Gesellschaft in der Gemeinschaft..

Jede Wahrheit braucht einen Mutigen, der sie ausspricht.
Wenn wir nicht wissen, woher wir kommen! Woher sollen wir denn wissen, wohin wir gehen! Denn Mut schafft Vorbilder. Eine Partei, die mithandelt mit zwei anderen Parteien, wird sich auch ohne Imageverluste weiter entwickeln können.
Eine Politik, wo der Bürger die Sache in der Hand nimmt, macht arbeitslose/kopflose Politiker.

Ich kann freilich nicht sagen, ob es
besser werden wird, wenn es anders wird; aber soviel kann ich sagen: es muss anders werden, wenn es gut werden soll. Denn große Veränderungen können im Leben eine zweite Chance sein.
Auch wenn die Generation über neue Methoden lächelt, aber Veränderungen im Leben, die Lebensqualität verbessern, haben noch keinem geschadet.
Die Zeiten uns dem Umfeld zu treten und das Risiko für das „Neue“ Platz zu machen, wird sich in den Antworten und Rückfragen der Zukunft zeigen!
Wir leben noch im „Alten“ und bequemen Dasein und lassen im eigenen Leben oft nicht los.
Zukunft beginnt , wenn wir erkennen, was eine Gemeinschaft der Zusammenarbeit leisten kann.
Ihr präventologischer Berater
Willi Löhr



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