Füreinander bestimmt!

In unserem sakulären System suchen Menschen Orientierung und Heimat! In diesem kurzen Satz lässt sich zusammenfassen, was viele in unserer Zeit bewegt.

Unsere Gesellschaft ist massiv im demografischen Wandel in Bewegung oder auch ins Schleudern geraten und verunsichert.

 

Es gibt zahlreiche Lebensmodelle, die alle gleichberechtigt nebeneinander stehen.

Das macht es vor allem der jüngeren Generation schwer, ihren Platz zu finden.

Sie wächst in etwas hinein, ohne ein Lebensziel zu erkennen.

 

Wir sind in vielen Bereichen unseres gesellschaftlichen Lebens inzwischen darauf angewiesen, Unterstützung aus dem Ausland zu erhalten. Worüber wir dabei allerdings nicht oft nachdenken und selten offen sprechen, ist, was das für die Betroffenen und ihre Familien bedeutet.

Die Not der Menschen ist größer geworden. Allerdings bringt nicht jeder die lang verschwiegene Not über die Lippen Ich habe keinen Menschen Manche könnten einwenden: Wir haben in Stadt, Staat und Kirche viele amtliche Stellen, Einrichtungen, ein Heer von bestellten Helferinnen und Helfern, dass niemand mit guten Recht sagen kann:

Ich habe keinen Menschen. Das stimmt!

Wir leben in einem sozialen System. Noch!

 

Aber ebenso wahr ist, dass eine Not, Betrübnis, Bedrängnis gibt, die von keiner Einrichtung entdeckt, erfasst und gelindert werden kann. Wer kennt nicht Situationen, in denen der Mensch so entsetzlich hilflos ist, dass er kein Wort über die Lippen bringt, sich irgendwo -verkriecht- lieber heute als morgen Schluss machen möchte. Dazu kommen Leiden, die man aus begreiflichen Gründen so lang wie möglich geheim halten will, weil sie vielleicht etwas beschämendes (Hartz IV, Schulden, seelischer Missbrauch u. a.) an sich haben. Man muss nicht siebzig werden, um zu wissen, was Menschen alles mit sich herum tragen: Ängste,  1000 Ängste, mit und ohne Namen, Angst vor der Zukunft, vor Menschen, vor dem Leben und vor allem hohe Erwartungsangst gepeinigt vom Bewusstsein, einer Aufgabe nicht gewachsen zu sein, Versagens- und Verlusterlebnisse, Fehlhaltungen und Fehlgriffe, Umwege und Irrwege, wirklich oder nur vermeintliche Schuld.

Misserfolge und Enttäuschungen, die nicht immer von Täuschungen befreien, Depressionen aller Grade und Schattierungen, Leiden und Nöte, für die es keinen Namen gibt, die man aber auf den einen Nenner bringen kann.

 

NICHT MEHR KÖNNEN TROTZ - WOLLEN! Diese Lasten und Belastungen sind so alt wie die Menschen selber.

Viele alte Erlebnis aus der Biographie des Menschen, Angewohnheiten, Gewohnheiten, Krankheiten und Vorschriften und vor allem die Menschen selber halten sich davon ab, ihr gewünschtes Leben zu leben.

Oft ist es Ihnen gar nicht bewusst oder sie verschließen die Augen und tun so, als ob alles in Ordnung wäre. In Gespräche erkennen wir die äußere Anspannung des Menschen und seine Unruhe.

Tief in Ihnen brodelt es und löst oft psychosomatische, organische Beschwerden bis zur tiefsten Lebenskrise aus.

Die Flucht ist oft in Abhängigkeiten (Alkohol, Beruhigungstabletten, Ersatzdorgen, Astrologie ,falsche Heiler und falsche Sehnsüchte.

In diesem Paket/Lügenpaket finden wir nicht unseren Lebenssinn, sondern oft Niederlagen, Verletzungen und Zusammenbrüche. Was tun, was ist richtig!

 

Wir, die Präventologen, wollen Ihnen zuhören und haben Zeit für jeden, der uns anspricht. Wenn sie neue Impulse oder Antworten suchen, wenden sie sich vertrauensvoll an uns

Wir bemühen uns um eine Antwort. Wir wollen natürlich nicht alleine handeln, sondern alle medizinischen, sozialen Kompetenzen  zum Miteinander bewegen.

 

Situationen im Leben können wir nicht erlernen, wir müssen sie erfahren und durchleben. Dazu brauchen wir in Zukunft offene, ehrliche Unterstützung durch den Mitmenschen. Das ist oft der schwierigste Teil im Leben (Ich brauche Hilfe auszusprechen), aber nach der Erfahrung kommt das Verstehen und das ist das echte Leben. Dein Leben verändert sich in dem Moment, in dem du eine neue, konkrete und überzeugende Entscheidung triffst. Auch wenn wir klein damit anfangen, um das Miteinander zu fördern.

 

Nur, wenn wir uns Mauern aufbauen, gibt es auch keine Brücken, zum rettenden Ufer!

Wir brauchen keine Politik der Selbstinteresse und Selbstverwirklichung durch Macht, sondern menschliches Verständnis und Antworten, die wir als Mensch auch verstehen.

Eine biblische Weisheit sagt es klar und deutlich: Dient einander, ein jeder mit der Gabe, die er empfangen hat, als die guten Haushalter der mancherlei Gnade Gottes.

 

Was kaum einer weiß oder auch nicht sehen will: Dabei kommt die Erinnerung an die Gnade Gottes, die jeder empfangen hat, eine besondere Bedeutung zu. Denn sie macht deutlich, dass wir zuerst die Empfangenden sind, dann die Gebenden.

Übersetzt: Das Leben ist ein Geschenk und dieses Geschenk kann den Ausdruck verleihen, wir haben auch etwas zu geben. Und dann machen wir in der Regel eine erstaunliche Entdeckung; indem wir uns mit dem anderen beschäftigen, erkennen wir uns selbst. Indem wir also auf das DU schauen, kommt das Ich nicht zu kurz.

 

Im Gegenteil: Heute steht das ICH im Mittelpunkt, ohne eine Profilneurose gleich zu bekommen. Es sucht die Selbstverwirklichung, die Freiheit, das Abenteuer, die Unabhängigkeit. Doch dabei übersieht es in der Regel die Schattenseiten, nämlich die wachsende Vereinsamung in unserer Gesellschaft, den Verlust eines festen Haltes, ja die Mitte des Lebens!

Und beides gehört untrennbar zusammen. Man kann das eine nicht ohne das andere haben, auch wenn wir immer wieder meinen, das Gegenteil sei richtig.

Wie lange wollen wir noch diesen Selbstbetrug erliegen?(Siehe auch das Eisbergmodel, meiner unzertrennlichen Lebensphilosophie)

 

Doch wo finden wir die Kraft, um nicht immer auf den eigenen Bauchnabel zu schauen, sondern auf das, was dem anderen fehlt, ihm dient, ihm helfen könnte?

Hoffnung zu geben, Liebe zum Nächsten und Glaube, ein persönlicher Glaube? Unser Alltag kann sich nur verändern, wenn wir eine Perspektive für unser Leben haben, das ein erfülltes wird.

Es fängt langsam an: Hast du dich auch bedankt? So fragen wir Kinder, wenn diese Großeltern, Paten und Gästen ein Geschenk erhalten haben. Denn Kinder sollen lernen, dass Geschenke nicht selbstverständlich sind.

Und wie ist das bei uns Erwachsenen?

Wann haben wir uns zuletzt bedankt?

Wem sollen wir dafür danken?

Wo ist unsere Adresse dazu?

Fangen wir mit der Wiederentdeckung zum Nachbarn e.V. an und erweitern die Fähigkeit wieder zum Zuhören, zum Organisieren.

 

Diese Gaben sind auch nicht an den Mann oder die Frau, den Alten oder den Jungen, den Handwerker oder den Akademiker gebunden. Vielmehr kommt es darauf an, dass jeder in den Dienst für den Anderen einbringt, was er kann. Kein Dienst ist deshalb höher oder niedriger, weil alle Dienste gebraucht werden.

Leider sind noch immer viel zu wenig Menschen bereit, einander zu dienen. Die einen ziehen sich zurück, weil sie genug mit sich selbst zu tun haben -Ein jeder trage die Lasten des Anderen ist auch nicht unbekannt -,aber ein Zutrauen ist oft im ersten Gedankengang erschwert, er steht auf Ablehnung.

Und dritte lehnen einen solchen Dienst aus Neid, Ego und Stolz ab, weil Ihnen angeblich auch niemand hilft und sie sich nicht ausnutzen lassen wollen.

Wie viele Missverständnisse stecken in diesen Handlungen/Vorurteile?

Die Welt, das Land, die Region wartet auf diesen Dienst, der auch Gott erfreut und der doch in erster Linie vor allem ein kleiner Dank für all die von Gott empfangene Gnade ist. Unser geschenktes Leben, als Unikat oder als Schablone enden kann.

Die große Vision erfüllt sich nur, wenn wir aktiv werden und andere mit Mut motivieren. Wir werden nicht für das Anfangen belohnt, sondern für das Vollenden unserer Ideen und Möglichkeiten. Auch wenn Widerstände auftauchen, sie sind aber die Bugwelle des Erfolges.

Ihr Präventionsberater Willi Löhr

November 2013