Wohlfahrtsverbände und Kirche

im demographischen Wandel



Sind die Wohlfahrtsverbände für den demografischen Wandel vorbereitet?

Mit dem Ausbau des Gesundheitswesens der letzten Jahren stieg die gesellschaftliche Akzeptanz der Leistungen. Die nicht mehr als Hilfe und Therapie für kranke Menschen bezeichnet wurden, sondern als gesundheitliche Leistungen. Die Inanspruchnahme dieser Leistungen ist nicht mit dem Attribut “krank“ verbunden, sondern hat die positive Aussprache des Gesundheitsbegriffs- Gesundheitswissenschaft und Gesundheitsfaktor der Zukunft.

Die nachfragende Person wird zunehmend nicht mehr als Patientin(Leidende) sondern als wirtschaftlicher Entwicklungsfaktor gesehen.
Verlieren wir die menschliche Orientierung- der Mensch in der Mitte- für die Gegenwart und in der Zukunft? Die Wahrnehmung der globalen gesundheitlichen Ungleichheit eines teuer bezahlten, gesundheitlichen Reparatursystems in Arm und Reich?
Und somit immer mehr unübersichtlich wird.

Was langfristig für die Altersarmut in einer Schieflage einer gesundheitlichen Versorgung hindeutet und hinführt? Hoch entwickelte Gesundheitssysteme werden für einen Teil der Bevölkerung in Zukunft unbezahlbar und nicht mehr zugänglich sein!Der Wortbegriff „Gesundheitsreligion“ dient dem Mammon und nicht der Sehnsucht nach Heilung.Was sagte die Seniorin 2011: „Wann kommt der Pfleger/ die Pflegerin an meinem Bettende und spricht mit mir in einer aktiven Kommunikation der inneren Wärme und das menschlichen Verständnisses.
Brauchen wir aus der Sicht der christlichen Heilkunde eine neue Aus- und Fortbildung im sozialen Netzwerk der Zukunft!

Fehlt diese Unterstützung in einem Heilungsprozess durch Verwaltungsaufgaben, Dokumentationspflicht, durch Personalmangel und der wirtschaftlichen Interesse der Krankenhauskonzerne und den Wohlfahrtsverbänden bei fehlenden, finanziellen Ressourcen und massiven Personalmangel.

Wird Krankheit zum privaten Geschäft. In Essen auf Rädern wird der Privatmann-Metzgerei und Restaurantbesitzer zum Mitbewerber. Weil zahlreiche Krankenhäuser die Mittagsverpflegung als Kundenservice mit niedrigen Preisen anbietet.
Die Wirtschaftsentwicklung, der Preiskampf ist voll in Bewegung. Wer bleibt hier auf halber Strecke liegen? Der Patient hat die Wahl, der Arme hat die Qual sich in Bewegung zu setzen und das Gesundheitssystem zu durchschauen. Wohin geht der Weg der Gesundheit(Krankheit) oder sollten wir auf gesundheitliche Prävention in der Zukunft setzen!

Diakonie –Hilfe mit Tradition

Wo sind die Traditionen der Wohlfahrtsverbände, wie Hinrich Wichern aus der Not die jetzige Diakonie 1848 gegen geistliche, materielle Armut und sowie soziale Not entwarf. Lebt diese Vision noch?

Caritas in allen Bereichen aktiv?
Der von Prälat Lorenz Werthmann im November 1897 in Köln gegründete Caritasverband ist heute Arbeitsplatz für rund 559.000 Menschen in 24.000 Einrichtungen. Kann diese Grundidee in Zukunft dass von 500.000 Ehrenamtlichen, Auszubildenden und Freiwilligen noch getragen werden.

Sind die 18 Millionen Senioren 2020 bereit, diese Lücken von fehlender Jugend noch zu füllen, Sind wir wirklich für den Demografiewandel vorbereitet.
Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. Viele Wohlfahrtsverbände tun sich schwer –durch eigene wirtschaftliche Interessen- sich in der zukünftigen Sozialkompetenz zur einer Einheit mit “ALLEN“ zusammen zu schließen.
Sind wir vorbereitet, die Uhr wieder auf fünf vor Zwölf zu stellen?
Oder wird das Ehrenamt mit Bevormundung(ohne Anerkennungskultur) gelebt und in 10 Jahren aus dem „Anker“ gerissen?

Arbeiterwohlfahrt –Bundesweite Hilfe oder nur in Teilbereiche noch tätig?
Die in Dezember 1919 von Marie Juchaz als Hauptausschuss in der SPD gegründete Arbeiterwohlfahrt(AWO) bewegt sich mit Landesverbände, Bezirke und Kreisverbände in der gleichen Richtung. Die Tendenz heißt in Zukunft mehr pflegende, aber weniger Personal steht zur Verfügung. Solange Mediengestaltung –wie das Fernseh- den Ehrenamtler bindet und die Bereitschaft in Zukunft immer weniger wird, sich dem Ehrenamt zu widmen.
Das Problem ist, auch im Bereich von Feuerwehr, Umweltverbände und anderen Organisationen wie der Sportbereich wird es an fehlender Jugend zum Problem im 21. Jahrhundert. Das Partizipieren bekommt eine neue Dimension- ohne eine christliche Einstellung?!- wird das neue Ehrenamt sich mit Aufwandsentschädigungen, Prämien und Bonus in den Wettbewerb gehen.
Diese Entwicklung des Abwerbens, darf sich nicht entwickeln, aber wir sind auf diese Veränderungen nicht vorbereitet. Hoffentlich wird das deutsche Rote Kreuz in humanitäre Hilfe (Vermehrung der Umweltkatastrophen) mehr unterstützt.
Sind andere Wohlfahrtsverbände darauf vorbereitet?

Die Konsequenz:
Heilende Dienste, soziale Unterstützung in ihren Nöten zu erkennen und sich nicht zu verschließen. Ich möchte mich darüber nicht äußern, wie einzelne Menschen, sogar Fachkompetenz, diese Defizite als Konsequenz nicht sehen wollen, sondern sich konsequent verschließen.
Sie leben mit der täglichen Angst der Veränderung der Dienstposten und dem plötzlichen Postenwechsel, ein paar Euro weniger zu verdienen. Das ist ein Schaden einer ganzen Generation für die Zukunft -Politisch oder Sozial- und hat massive Einschnitte für die Zukunft.

Sie werden passiv bleiben und von der Veränderung überrollt oder sich abrollen mit einer Abfindung für 3 Generationen. Der Mensch, der einfache Bürger wird in einer sozialen Krise die Selbstverantwortung und Mitverantwortung(seit Jahrhunderten) übernehmen. In der biblischen Heilkunde kennen wir die sechs Worte: “Er wird heil werden und handeln.“

Wir werden es in Zukunft brauchen!
Autor Willi Löhr