Spezifische Elemente einer christlichen Heilkunde

für das gesamte Gesundheitswesen und das Gemeindewesen!

1. Agape – heilende Gemeinschaft mit dem Menschen
Mitleben in einer heilenden christlichen GemeinschaftOffenheit, Vertrauen und menschliche Güte


2. Christliche- ganzheitliche Sicht der Krankengeschichte eines Menschen, dazu gehört die Lebensbiografie eines Menschen.
Somatische, psychosoziale und spirituelle AspekteDiagnostische, therapeutische, prognostische Vorgaben
Krankheitsverläufe und –krisen als Chance erkennen
Zusammenschau als Spirituelle Entwickung- Psychosomatik, Bedeutungskoppelungen? Lebensthemen? Heilungsprozesse? Was kann ich für dich tun, offenen Gesprächswunsch der Patienten zu erkennen? Das Gegenüber als Wertschätzung zu erkennen und nicht als Konsum einer Ware und Patient mit der Nr……zu bewerten!


3. Gottes Wort als zentrales „Heilmittel“
Es zu ermöglichen, zu vermitteln umfassendes Heilwerden in der Beziehung zu Jesus s. Joh. 14,6Christus Vergebung, Trost, Frieden, Glauben als Anker zu spüren
Gottes Wort aufnehmen durch die heilige Schrift. Predigt, Liturgie, hörendes Gebet, verschieden Geistesgaben.


4. Anbetung Gottes
In liturgischen oder freier FormMit älteren und neueren Lieder-LobgesangMit Musik, Kunst, kreativer Gestaltung oder schlichtem, freies Gebet.
Allein oder Gemeinschaft
Jakobswege als neue Kraftquelle zu erkennen (siehe auch www.schönstadt.de)


5. Gesundheitsfördernder Lebensstil
Stärkung des „Gesunden“ nach christlicher- ganzheitlichen MaßstäbenEine besonders ergiebige Bibelquelle für medizinische Weisheiten ist das Buch Jesus Sirach, das 180v.Chr. von "Jesus, Sohn Eleasars, des Sohnes Sirachs" verfasst wurde. Von ihm stammt nicht nur der bekannte Spruch: "Besser arm und gesunde Glieder als reich und mit Krankheiten geschlagen." Er wusste auch, schon 2000 Jahre vor den Entdeckungen der modernen Psychosomatik, dass zuviel Grübeln und gedankliches Sich-nicht-lösen-Können krank machen können. Neid und Ärger sollte man außen vor lassen und stattdessen lieber darauf achten, was wirklich guttut: "Mein Sohn, prüfe dich in deiner Lebensweise, beobachte, was dir schlecht bekommt, und meide es! Denn nicht alles ist für alle gut." Diese Sätze sind weit mehr als die üblichen Warnungen vor Drogen und maßloser Völlerei. Sie sind auch eine Erinnerung daran, dass Gesundheit etwas Individuelles ist.

Altes Wissen aktuell

Das Alte Testament enthält zudem auch zahlreiche präzise Gesundheitsratschläge, die sehr aktuell sind. „Heute ist durch Studien bewiesen, dass biblische Anweisungen die Gesundheit erhalten können und das Leben verlängern", sagt der Ernährungswissenschaftler Martin Hofmeister, der in München im Ernährungs- und Bewegungsmanagement tätig ist.

„Nur die Ratschläge sind in der Vergessenheit geraten!“

Manchmal ist Zeit zum Lachen

Würden sie ein Kind «Lachen» nennen? Es gibt tatsächlich jemanden, der genau diesen Namen bekam: Isaak (was übersetzt «lachen» heisst). Die Prophezeiung der Geburt dieses Jungen ist bemerkenswert. Sowohl Abraham als auch Sara konnten nicht fassen, dass Gott ihnen in hohem Alter ein Kind schenken würde.

Sara lachte ungläubig. Als aber das Kind geboren wurde, freuten sie sich so sehr, dass sie ihr Kind «Lachen» nannten. In der Bibel heisst es: «Es gibt eine Zeit zum Weinen und eine Zeit zum Lachen, eine Zeit für die Klage und eine Zeit für den Tanz.»


6. Fürbitte für den Kranken


7. Seelsorge
Heilung der Krankheitsbiografie – Krankheitsverarbeitung -Teamarbeit?Heilungshindernisse erkennen und beseitigen zu helfen – Fachpersonal!Finale Diagnose – Ziele und Berufungen klären (wozu?)
Biblisch trösten, Hilfen zu Leidverarbeitung


8. Heilungsgebet, Krankensalbung

Heilungsgebet in Ängsten und Krankheit

Gott ich habe Dir mein Leben übergeben
Ich bin jetzt Dein Kind
Und Du mein Vater
Bitte zeige mir Deine unendliche Liebe und Kraft
Laß mich diese spüren
Zeige mir Deine Wunder
Und wirke bitte auch Wunder an mir

Heile mich von allen meinen Krankheiten und Sorgen
Gib mir Freude
Gib mir Kraft
Schenke mir Frieden
Schenke mir Glauben
Schenke mir Liebe
Schenke mir Gesundheit
Schenke mir Geduld und Ruhe

Komm ganz nah zu mir und rühre mich an
Nimm alle Krankheit von mir weg und fülle meinen Körper an mit Deiner Liebe
Mein Herz
Meinen Kopf
Meine Arme
Meine Beine
Meinen ganzen Körper

Und schicke mir auch den heiligen Geist
Damit er meinen Geist ausfüllt
Mir gute Gedanken schickt
Mir gute Ideen schickt
Mir die Gedanken Gottes schickt

Und hiermit befehle ich im Namen Jesu sämtlichen Symptomen: Weicht!
Herzrasen weiche,
Alles was nicht von Jesus kommt, weiche
Ich befehle der Krankheit: Weiche im Namen Jesus

Ich weiß daß du mich gesund machen kannst
Nur du besitzt diese Macht
Also tu es und zeige es mir

Ich danke Dir dafür
Ich danke Dir daß Du immer da bist
Daß Du mich heilen willst und kannst und wirst

Danke Vater
Amen


9. Abendmahl, Eucharistie 10. Pflegerisches, therapeutisches und ärztliches Handeln als „Werkzeug“ Gottes
Christliches Mitarbeiter im Gesundheitswesen stellen ihr Wissen und Können zur VerfügungAufbau von neuen Arbeitsgruppen/-kreisen werden gewünschtSie beten und begleiten Kranke und AngehörigeBiblisch trösten, Hilfen zu LeidverarbeitungAusbleiben von möglichen Nebenwirkungen und Komplikationen sowie Gottes begleitende Segen werden angebotenAusbildung von Fachpersonal in der christlichen Heilkunde ausbilden, i Wünsche der Patienten erkennen –Biographieheft?Die christliche Gemeinde segnet und sendet Mitarbeiter im Gesundheitswesen für ihren Dient und verstärkt das medizinische Personal für Mitarbeit und Unterstützung.


11. Christliche Sterbebegleitung, Trauerarbeit
Aufbau von Personal im Ehrenamt in den palliativen EinrichtungenPalliativmedizin ist nach den Definitionen der Weltgesundheitsorganisation und der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin „die aktive, ganzheitliche Behandlung von Patienten mit einer progredienten (voranschreitenden), weit fortgeschrittenen Erkrankung und einer begrenzten Lebenserwartung zu der Zeit, in der die Erkrankung nicht mehr auf eine kurative Behandlung anspricht und die Beherrschung von Schmerzen, anderen Krankheitsbeschwerden, psychologischen, sozialen und spirituellen Problemen höchste Priorität besitzt“.[1] Sie geht über eine rein palliative Therapie beziehungsweise Palliation hinaus, denn nicht die Verlängerung der Überlebenszeit um jeden Preis, sondern die Lebensqualität, also die Wünsche, Ziele und das Befinden des Patienten stehen im Vordergrund der Behandlung. Somit ist die Palliativmedizin ein Teilbereich des Gesamtkonzeptes Palliative Care.

Zum Beispiel - Wallfahrt als Trauerarbeit!?



Wallfahrt als Trauerarbeit?

Eine Antwort von Professor Dr. Michael Rosenberger

Ja, ganz sicher ist eine Wallfahrt eine ausgezeichnete und sehr intensive Möglichkeit, den Verlust eines geliebten Menschen im Horizont des Glaubens zu verarbeiten. Denn einerseits gibt das Pilgern die Chance, Abstand vom unmittelbaren Alltagsgeschehen zu gewinnen – Trauernde werden gleichsam herausgerissen aus ihrer Niedergedrücktheit und werden aus einem Zustand der Lähmung in Bewegung versetzt. Zugleich können sie sich im Geschehen der Wallfahrt sehr intensiv mit ihrer Trauer auseinandersetzen – sie werden geradezu darauf gestoßen und können nicht ausweichen. Und schließlich hilft eine aufmerksame Pilgergruppe, indem sie zuhört, mittrauert, aber auch eigene Erfahrungen erfolgreicher Trauerbewältigung ins Spiel bringt.
Interessant ist, dass die weithin anerkannte Beschreibung der vier Phasen des Trauerprozesses von Verena Kast nahezu perfekt mit den fünf Phasen langer Wallfahrten zusammenpasst, wie sie Barbara Haab analysiert hat:

1. Phase der Trauer: Nicht- Wahrhaben -Wollen und Verleugnung – 1. Phase des Pilgerns: Sozialisierung als Pilger/-in

In der ersten Phase der Trauerarbeit wollen Trauernde nicht wahrhaben, dass der ihnen so sehr am Herzen liegende Mensch gestorben ist und sie für immer verlassen hat. Sie stehen wie unter einem Schock oder bewegen sich wie in Trance. Am Ende dieser Phase wissen Trauernde, dass der geliebte Mensch nicht mehr zurückkehrt. – Die erste Phase einer Pilgerfahrt dient dazu, sich mit dem Pilgersein, mit der Gruppe und dem Ablauf des Wallfahrens zu identifizieren. Massive Fragen nach der Sinnhaftigkeit des Unterfangens („Wozu das Ganze?“) und Zweifel daran, den Weg wirklich zu bewältigen, wechseln mit euphorischen Gefühlen der Begeisterung und des Selbstbewusstseins ab. Am Ende dieser Phase haben sich die Pilgernden in ihre Rolle hineingefunden.

2. Phase der Trauer: aufbrechende Gefühle – 2. Phase des Pilgerns: innere Reinigung

Jetzt haben Trauernde die Hoffnung aufgegeben und verspüren den ganzen Schmerz und die Verzweiflung. Sie leiden unter Gefühlsschwankungen und fangen aus heiterem Himmel an zu weinen. An nichts haben sie Freude und glauben, nie mehr glücklich sein zu können. Diese Phase ist die schmerzlichste und schwierigste Phase in der Trauerbewältigung. – Genau so ist es auch beim Pilgern. Nach einiger Zeit des Weges kann die Gleichförmigkeit des ständigen Gehens zur inneren Ermüdung und zum Ausbrennen führen. Körperliche Leiden werden spürbar. Damit sich stellt verstärkt die Frage nach den eigenen Grenzen. Pilgernde erfahren diese Zeit als Öffnung und Reinigung.

3. Phase der Trauer: langsame Neuorientierung – 3. und 4. Phase des Pilgerns: Über die Schwelle und durch das Labyrinth

Langsam beginnen Trauernde wieder sich nach außen zu orientieren. Sie können sich zeitweise wieder konzentrieren, sich auch mal an etwas erfreuen. Trauer und Hader lassen langsam nach. Schritt für Schritt gelingt eine Neuordnung des eigenen Alltags – und siehe, es geht! – Beim Pilgern entsprechen dem zwei Phasen: Die Phase einer Entscheidung zu Vertrauen und Hingabe, die mit einer Entscheidung endet. Versinnbildlicht wird dies zum Beispiel auf dem Jakobsweg mit dem Niederlegen eines Steines beim Cruz de Ferro. Doch die Entscheidung wird noch eine Weile bezweifelt und geprüft. Das ist die vierte Phase, die einem Weg durch ein Labyrinth gleicht. Dabei nicht die klare Linie zu verlieren und das Ziel aus den Augen zu verlieren ist die große Herausforderung dieses letzten Wegstücks.

4. Phase der Trauer: neues Gleichgewicht – 5. Phase des Pilgerns: spirituelle und soziale Auflösung

In der letzten Phase sind Trauernde zu einem neuen körperlichen und seelischen Gleichgewicht gelangt. Es erfüllt sie bisweilen immer noch mit Wehmut, an die Vergangenheit zu denken, doch insgesamt sehen sie vertrauensvoll in die Zukunft. Sie werden den verstorbenen Menschen nie ersetzen und vergessen können, aber lenken ihren Blick auf eine neue Lebensaufgabe. Die Trauerarbeit ist beendet. – Dem entspricht die letzte Phase des Wallfahrens, die Ankunft am Ziel: Sie hat für Haab den doppelten Charakter einer Auflösung: Einerseits lösen sich die Fragen und Rätsel des Weges momentan auf, im Licht, in der Erfahrung des Heiligen. Andererseits löst sich die Pilgergruppe und der gesamte Lebensstil des Unterwegsseins auf, was ein langsames Abschiednehmen erfordert.

Kenner der ignatianischen Exerzitienstruktur muss es verblüffen, wie ähnlich die Beschreibungen Kasts und Haabs den Phasen der ignatianischen Exerzitien entsprechen. Will man das nicht dem Zufall zuschreiben, legt sich nahe, Exerzitienweg, Pilgerweg und Trauerweg in einer strukturellen Analogie zu sehen. Dann aber würde das für die Gestaltung von Wallfahrten Ähnliches bedeuten wie für die Gestaltung von Exerzitien. Es wäre die große Herausforderung von Verantwortlichen, durch ihre Impulse Wallfahrten so zu konzipieren, dass sie die inneren Wandlungsprozesse der Teilnehmenden fördern und sinnvoll unterstützen.
Und das heißt: Wie bei Ignatius ginge es darum, den Menschen und seine Situation mit dem Leben Jesu zu konfrontieren und so neue Horizonte zu öffnen. In der ersten Phase wären das vor allem die Kindheitserzählungen der Evangelien (Leitgedanke: Mein Leben ist trotz allem gut!). In der zweiten Phase ginge es um die Kranken, die Jesus heilt (Leitgedanke: Jesus heilt auch meine Wunden!). Die dritte und vierte Phase wären gekennzeichnet von Jesu Ruf in die Kreuzesnachfolge (Leitgedanke: Mit ihm ist kein Weg zu weit!) und von der Betrachtung seines Leidens. Und die letzte Phase würde die Freude über die innere Erneuerung im Licht der Ostererzählungen spiegeln.

Wallfahren als Unterstützung von Trauerarbeit? Ja, unbedingt. Ich habe fast in jedem Jahr eine gerade erst verwitwete Person in meiner Pilgergruppe – und sie alle haben viel neuen Mut auf dem Pilgerweg gefunden.


Trauerarbeit findet oft in Selbsthilfegruppen statt und sollte öfters beansprucht werden.

Nicht zweifeln sondern helfen lassen!



Der Mensch sieht nur das Äußere ( siehe den Eisbergtext in Lebensphilosophie meines bewegten Lebens),den weltlichen Ablauf, oft mit Scheinwelt, innere Leere und Lebensängsten.

Wahrnehmung gehen oft durch Ablenkung(Sinnestäuschung) verloren und verfälschen die schöne und heile Welt mit Trugbilder –wie ewiger Jungbrunnen, Schönheitswahn und Reichtum ohne Ende.

Oft denken wir, mit Armut muss sich schämen, aber Reichtum mit Gier kennt eine größere Scham. Wohlstand ist keine Schande und wird von der Bibel nicht verbannt, sondern seit Jahrtausenden auch erlebt. Der gesunde Wohlstand wird von Christen in einem Zehntel Teil verschenkt und gibt den Notleidenden oft eine kleine Hoffnung,

Das ist auch christliche Heilkunde, wenn wir eine Spende an die Not der Menschen erkennen und diese Not etwas lindern können.

Denn Gott sieht aber in sein Herz und seine Handlungen, der auch seine Ablehnungen weiß, seine Schwächen und Stärken.

Seine Weisungen aus dem biblischen Ursprung haben einen Sinn, nur erkennen ist manchmal schwer. Gott kann man nicht beweisen, aber erleben. Jeder Glaube eines Menschen hat seine eigene Persönlichkeit zu Ihm, es bleibt auch ein Geheimnis!

Gott verändert sich nicht, aber die 7 Milliarden Menschen sind und bleiben ein einmaliges Unikat, eben auch ein einmaliges Gesicht und einen einmaliger genetischer Daumenabdruck und DNA!



Ihr präventologischer Berater Willi Löhr